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BeitragThema: Leseprobe   Di Dez 06, 2011 8:10 am

Alles kann wieder so werden wie früher, versicherte Caroline warm und drückte Bonnies Hand.
Aber das stimmte nicht. Niemals konnte es wieder so werden wie vor Elenas Tod. Bonnie überkam ein mulmiges Gefühl bei dem Gedanken an das, was Caroline vorhatte. Irgendetwas sagte ihr, dass es eine sehr, sehr schlechte Idee war.
Meredith' Geburtstag ist doch schon vorbei, warf sie ein.
Der war am letzten Samstag.
Das weiß ich. Aber sie hatte keine Party. Jedenfalls keine, wie ich sie für Meredith plane. Wir haben die ganze Nacht Zeit. Meine Eltern kommen erst am Sonntagmorgen zurück. Nun sei kein Spielverderber, Bonnie. Denk daran, wie überrascht Meredith sein wird.
Oh, sie wird sehr überrascht sein, dachte Bonnie. So überrascht, dass sie mir hinterher den Hals umdreht. Laut sagte sie: Meredith wollte keine Party. Ihr war nicht nach Feiern zumute. Es schien ihr irgendwie ... pietätlos.
Genau das ist falsch. Elena würde wollen, dass wir uns amüsieren, das weißt du genau. Sie liebte Partys. Und sie würde es hassen, uns sechs Monate nach ihrem Tod immer noch wie Trauerklöße herumsitzen zu sehen. Caroline lehnte sich nach vorn. Ihre grünen Katzenaugen blickten ernst und bittend. Sie verstellte sich nicht. Das war keines von Carolines üblichen bösen kleinen Spielchen.
Ich möchte, dass wir wieder Freundinnen werden, fuhr sie fort. Wir haben früher immer unsere Geburtstage zusammen gefeiert, nur wir vier. Erinnerst du dich? Und weißt du noch, wie die Jungs jedes Mal mit allen Tricks versucht haben, unsere Partys zu sprengen? Ob sie das wohl dieses Jahr auch machen werden?
Bonnie merkte, wie ihr die Kontrolle über die Situation entglitt. Eine ganz, ganz schlechte Idee, dachte sie wieder. Doch Caroline redete immer weiter. Sie sah verträumt und fast romantisch aus, während sie von der guten alten Zeit sprach. Bonnie brachte es nicht übers Herz, ihr zu sagen, dass diese Zeiten nie wiederkommen würden.
Aber wir sind nicht mehr zu viert. Eine Part
y zu dritt macht doch keinen Spaß, protestierte sie schwach, als es ihr gelang, Carolines Redeschwall zu unterbrechen.
Ich werde auch Sue Carson einladen. Meredith versteht sich doch mit ihr, oder?
Bonnie musste zugeben, dass das stimmte. Im Grunde mochte jeder Sue. Trotzdem, sie musste Caroline begreiflich machen, dass sie die Vergangenheit nicht zurückholen konnte. Man konnte nicht Sue als Ersatz für Elena nehmen und behaupten, damit sei alles in Ordnung.
Wie soll ich es ihr nur erklären?, dachte sie verzweifelt. Plötzlich hatte sie die Antwort. Laden wir doch Vickie Bennett ein.
Caroline starrte sie fassungslos an. Vickie Bennet? Du machst wohl Witze? Ich soll mit dieser Idiotin einen ganzen Abend verbringen, die vor der vollbesetzten Cafeteria praktisch einen Striptease hingelegt hat? Nach allem, was passiert ist?
Gerade deshalb!, erwiderte Bonnie fest. Okay, sie hat nie zu unserer Clique gehört. Aber sie zieht auch nicht mehr mit den falschen Typen rum. Die wollen sie nicht mehr und Vickie selbst fürchtet sich zu Tode vor ihnen. Sie braucht neue Freunde. Wir brauchen Leute. Also?
Einen Moment machte Caroline einen fast hilflosen Eindruck. Bonnie hatte trotzig das Kinn vorgeschoben, die Hände in die Hüften gestemmt, und wartete. Schließlich seufzte Caroline. Gut, du hast gewonnen. Ich werde sie einladen. Aber du musst dafür sorgen, dass Meredith am Samstagabend zu mir nach Hause kommt. Und, Bonnie, kein Sterbenswörtchen! Ich möchte, dass es eine Überraschung für sie wird.
Oh, das wird es sicher, sagte Bonnie bitter. Sie war weder auf Carolines offensichtliche Freude noch auf die warme Umarmung vorbereitet, die folgte.
Ich bin froh, dass du die Dinge so siehst wie ich. Es wird uns allen guttun, mal wieder beisammen zu sein.
Sie versteht nichts, dachte Bonnie leicht benommen, als Caroline wegging. Was soll ich bloß machen, um es ihr beizubringen? Sie k.o. schlagen?
Dann kam ihr ein weiterer unerfreulicher Gedanke. Oh Gott. J
etzt muss ich es auch noch Meredith beichten!
Bis zum Abend war Bonnie jedoch zu dem Entschluss gekommen, dass Meredith gar nichts zu wissen brauchte. Caroline wollte sie sowieso überraschen. Bonnie sollte ihr den Gefallen tun und eine völlig ahnungslose Meredith bei ihr abliefern. So ersparte sie Meredith, sich vorher zu viele Gedanken zu machen. Ja, sagte sich Bonnie. Es ist wahrscheinlich sogar das Beste, sie im Unklaren zu lassen.


Und wer weiß?, schrieb sie Freitagabend in ihr Tagebuch, wäre doch gut möglich, dass ich zu hart zu Caroline bin und all die Dinge, die sie uns angetan hat, ihr wirklich leidtun. Wie zum Beispiel der Versuch, Elena vor der ganzen Stadt bloßzustellen und Stefano wegen Mordes ins Gefängnis zu bringen. Vielleicht ist Caroline seither reifer geworden und hat gelernt, sich auch um andere zu kümmern und nicht mehr nur um sich selbst. Am Ende amüsieren wir uns wirklich auf ihrer Party und es ist wie früher.
Und mich kidnappen vielleicht vor morgen Nachmittag fremde Wesen aus dem All, dachte sie, während sie das Tagebuch schloss. Man konnte immerhin hoffen.
Das Büchlein hatte sie billig im Kaufhaus erstanden. Sein Deckel war mit kleinen Blumen bedruckt. Sie führte erst seit Elenas Tod ein Tagebuch, aber inzwischen wollte sie es nicht mehr missen. Es war der einzige Platz, an dem sie alles sagen konnte, was sie wollte, ohne dass man sie mit hochgezogenen Augenbrauen ansah und ausrief: Bonnie McCullough! oder seufzte: Aber Bonnie!
Ihre Gedanken waren noch bei Elena, als sie das Licht ausmachte und unter die Bettdecke kroch.


Bonnie saß auf einem üppigen, gepflegten Rasen, der in alle Richtungen ins Endlose zu reichen schien. Der Himmel war makellos blau, die Luft warm und voller Blütenduft. Vögel sangen.
Ich bin so froh, dass du kommen konntest, sagte Elena. Oh ja, antwortete Bonnie. Ich natürlich auch. Sie sah sich um und dann wieder schnell zu Elena.
Noch Tee?
Bonnie hielt eine Teetasse in
der Hand. Sie war aus feinstem Porzellan und eierschalendünn. Ja, danke.
Elena trug ein mädchenhaftes weißes Jugendstilkleid. Es war aus zartem Musselin. Der Stoff schmiegte sich an ihren Körper und machte deutlich, wie schlank sie war. Sie goss den Tee mit einer eleganten Bewegung ein, ohne einen Tropfen zu verschütten.
Eine Maus dazu?
Eine WAS?
Ich sagte, hättest du gern ein Sandwich zum Tee?
Oh, ein Sandwich. Ja. Prima. Es bestand aus hauchdünnen Gurkenscheiben mit Mayonnaise auf einem kleinen, viereckigen Stück Weißbrot, ohne Rinde natürlich.
Die ganze Szene war unwirklich schön. Wie gemalt von Monet. Wir sind in Warm Springs, dachte Bonnie. An unserem alten Picknickplatz. Aber sicher gibt es wichtigere Dinge zu besprechen als Tee und Sandwichs.
Wer macht dir eigentlich das Haar?, fragte sie. Elena war nie allein mit ihrer Frisur fertig geworden.
Gefällt es dir? Elena strich sich mit der Hand über ihre seidige hellblonde Haarpracht, die im Nacken zu einem losen Knoten zusammengefasst war.
Es ist perfekt. Bonnie kam sich vor wie ihre eigene Mutter.
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